Düfte und Parfüm für Männer

Braucht ein Mann Parfum? Mann sollte kein Tauchbad darin nehmen, aber dezent und angenehm riechen. Nichts ist unangenehmer, als billige Düfte auf verschwitzten Körpern am Flughafen, in der Bahn oder im Aufzug.

Düfte, exklusives Parfüm, wohlriechende Duftwässer: Erfolg kann man riechen! Sie suchen das beste Herrenparfum, einen erfrischenden Männerduft? Mit Düften aus dem TONSUS Sortiment fühlen Sie sich wohl und kommen in jeder Situation gut an.

Frischgemähtes Gras, Weihrauch zu hohen Festen, eine Brise vom Meer... Gerüche wecken Erinnerungen und lösen Emotionen aus. Manche davon vergessen wir nie mehr.

Zur Geschichte des Parfums:

Jahrtausenden umgeben sich Menschen mit Duftmitteln, um ihre Ausstrahlung zu betonen. Blüten, Räucherharze, wohlriechende Salben und Öle wurden schon in der Antike verwendet. Wohlgeruch galt schon damals als Ausdruck von Schönheit. Die Erfindung der Destillation durch die Perser ebnete den Weg für die Parfümherstellung. Im Mittelalter brachten die Kreuzfahrer das Wissen um die Parfumherstellung nach Europa, wo sich nun eine neue Hygienekultur entwickelte. Die Renaissance (1490-1600) war das Zeitalter der Schönheitsideale. Columbus, Magellan oder Vasco da Gama brachten bisher unbekannte Rohstoffe, wie Vanille, Kakao oder Gewürznelken nach Europa. Parfumhersteller ließen sich in Paris nieder und verwöhnten die wohlhabende Klientel mit Spielereien wie Dufthandschuhen. Im Barock (1600-1700) galt Baden als verpönt. Da man glaubte Wasser entzöge dem Körper die Lebensgeister, wurde Parfum zum Übertünchen von Körpergerüchen verwendet. Montpellier und Grasse wurden zu Welthauptstädten des Parfums. In der Zeit der Aufklärung (1700- 1789) kam Hygiene wieder in Mode und feinere Düfte waren gefragt. Es wurden neue Techniken wie Enfleurage bei der Parfumherstellung angewendet. In Köln wurde das Eau de Cologne 4711 erfunden. Das Rezept dafür trug ein junger Italiener namens Farina nach Deutschland. Die erfrischende Mischung aus Zitrusölen, Rosmarin und Alkohol eroberte ganz Europa. Bis ins Zeitalter der Romantik (1790-1840) blieb Parfum dem Adel vorbehalten. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam auch das gehobene Bürgertum in den Genuss Luxusgüter zu erwerben. Parfümherstellung wurde zur hohen Kunst. Chemie, neu entdeckte Stoffe und Aldehyde leiteten eine neue Ära moderner Parfums ein. Kunstvolle Flakons und klingende Namen (Blenheim Bouquet von Penhaligon's) gaben im Jugendstil den Ton an. 1921 brachte Chanel mit No. 5 das erste synthetische Parfum auf den Markt. Die Erfolgsgeschichte des Parfums wurde in den Dreißigerjahren durch die Weltwirtschaftskrise (1930-1950) unterbrochen. Nach dem Krieg übten sich große Modemacher als Parfumeure und entwickelten starke, charaktervolle Düfte. In den 50er Jahren wurden Düfte für Damen und Herren erschwinglicher. Über die Rasur fanden immer mehr Männer den Zugang zu Düften. Der gepflegte Mann unterstrich damit auch seine Männlichkeit, nicht zuletzt um dem weiblichen Geschlecht zu imponieren. Seit den 60er Jahren werden soviele Parfums angeboten, dass das Marketing eines neuen Duftes über den Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Heute ist die Welt durch das Internet zum Globalen Dorf geworden. Designer und Celebrities lancieren eigene Parfums. Das Angebot an Düften ist enorm. Die Sehnsucht nach Natur, Reinheit, nach Echtem, Unverfälschtem steigt. Während noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Parfüms zu den raren Luxusartikeln zählten, finden wir jetzt Parfüm-Massenartikel beinahe in jedem Supermarkt.

Doch gibt es auch heute, abseits vom Massenmarkt, noch hervorragende Duftkompositionen, die dem stilvollen Genießer wahre Freude bereiten. Bei TONSUS finden Sie eine hervorragende Auswahl.. Solche Düfte signalisieren gehobene Lebensart und gehören zu schönen Tagen, wie der Geruch von Benzin und Leder zum Auto.

Düfte regen an, beeinflussen die Stimmung, beleben oder beruhigen. Jeder Duft, mit dem man sich umgibt, wird von der Umwelt wahrgenommen. Bewusst oder unbewusst unterstreicht der Träger damit seinen Charakter und seine Persönlichkeit.

Woraus besteht ein Parfum? Jedes Parfum besteht aus Alkohol und Duftstoffen. Die Duftstoffe können aus dem natürlichen, wie auch aus dem synthetischen Bereich stammen. Synthetische Duftstoffe machen eine unendliche Vielzahl von Düften möglich. Aldehyde bringen die Komposition zu rascher und voller Entfaltung. Natürliche Duftstoffe sind hingegen unerlässlich. Sie geben dem Parfum lebendige Wärme und harmonische Abrundung. Natürliche Duftstoffe werden auch oft als "Seele des Parfums" bezeichnet. Sie werden immer wertvoller, denn es gibt immer weniger Anbauflächen, auf denen hochwertige Qualität gedeihen kann.

Qualität der Düfte: Für die Qualität eines Duftes sind die Ingredienzien genauso entscheidend wie das Können des Parfümeurs. Wer diese kreative Gabe besitzt braucht nicht nur eine feine Nase sondern auch ein trainiertes Duftgedächtnis. So wie ein Komponist nicht nur einzelne Noten und Instrumente, sondern ein ganzes Orchester beherrscht, kann der Parfümeur ganze Duftkomplexe im Geist zu einer harmonischen Ganzheit zusammenstellen.

Wie ein Sinfoniekonzert in Sätzen zur Vollendung kommt, entwickelt sich ein Parfüm durch den unterschiedlichen Duftablauf seiner Bestandteile.

Der Duftablauf: KOPFNOTE - HERZNOTE- GRUNDNOTE

Beim ersten Aufsprühen nimmt man die Kopfnote wahr. Diese entspricht etwa dem Duft, den wir beim Öffnen der Parfumflasche riechen. Oft besteht sie aus frischen Zitrusdüften, pflanzlichen Grün-Düften, Kräutern, zerkleinerten Nadeln von Koniferen oder Harzen. Doch der Duft, der neugierig macht, verfliegt schnell. Dieser erste Eindruck hält cirka zehn Minuten an, bis der Duft seine Herznote entwickelt.
Auch „Bouquet“ genannt ist sie der eigentliche Duftcharakter des Parfüms bleibt über mehrere Stunden riechbar. Sie wird oft von Blütenaromen getragen, die lange haften. Man unterscheidet helle, wie frische Frühlingsblumen, grüne, wie Veilchen oder schwere Blütenaromen, wie Jasmin, Tuberose oder Orangenblüte.
Aus der Herznote entwickelt sich die Grundnote (Fondnote), der letzte Teil des Duftablaufs. Sie bildet das Fundament auf dem das Parfüm ruht. Sie soll das Ausklingen des Duftes angenehm machen. Mit exotischen Hölzern, orientalischen Gewürzen, Moos oder Leder. Bestandteile sind oft Sandelholz, Eichenmoos, Weihrauch oder Vanille.

Duft und Körper ergeben eine einzigartige Duftcharakteristik. Düfte, die Sie bei TONSUS finden, sind von bestmöglicher Qualität, haben Geschichte und beweisen Klasse und Stil.

So lassen sich Düfte charakterisieren:

Zitrusdüfte: Im Vordergrund stehen Noten von Zitrusfrüchten oder zerriebenen Zitrusschalen wie Zitrone, Limone, Orange, Mandarine, Bergamotte oder Grapefruit. Sie wirken nach außen lebendig, sportlich, frisch, aktiv und eignen sich ideal als Tagesbegleiter im Job und in der Freizeit.

Aromatisch-herbale Düfte: Akkorde aus Kräutern wie Salbei, Rosmarin, Thymian, Lavendel, Eukalyptus oder Pfefferminze treten hervor. Sie wirken anregend, naturverbunden und aktiv

Aromatisch-würzige Düfte: Deutlich wahrnehmbar sind Gewürze wie Zimt, Gewürznelken, Muskatnuss, Pfeffer, Koriander oder Kardamom. Sie wirken anregend, aktiv, temperamentvoll, dynamisch

Holzige Düfte: Duftnoten von Sandelholz, Patchouli (indonesische Pflanze mit basamisch süßem, walderdigem Duft), Zeder oder Vetivier (Wurzeln des tropischen Duftgras mit erdig-holziger Note). Sie wirken männlich, seriös, strahlen Vertrauen und Verlässlichkeit aus.

Grüne Düfte: Noten von zerriebenen grünen Blättern, grünen Baumnadeln oder Moos vermitteln Frische, Lebendigkeit, Naturverbundenheit und Aktivität.

Orientalische Düfte: Orientalische Gewürze und Hölzer vereinen sich zu einem tiefen, schwereren Duft, der geheimnisvoll, stark und sinnlich wirkt.

Duftwässer werden in unterschiedlicher Konzentration angeboten:

Parfüm ist eine Lösung von 15-30% Parfümöl in Alkohol. Eau de Parfüm ist eine etwas schwächere Variante des Parfüms. Eau de Toilette enthält circa 4-8% Parfümöl. Eau de Cologne hat mit etwa 3-5% Parfümöl in Alkohol einen schwächeren Anteil, was nicht zuletzt im Preis der Produkte zum Ausdruck kommt. Eau de Solide, auch "Splash" genannt enthält nur cirka 1-3% Parfumöl in Alkohol. 

Die Geruchsempfindung ist natürlich eine subjektive Angelegenheit, die schwer in Worten zu fassen ist.
Edle Produkte mit erlesenen Duftessenzen sind zur richtigen Gelegenheit immer ein besonderes Vergnügen!

Welchen Duft soll ein Mann wählen?

Düfte beeinflussen die Stimmung. Sie sind in der Lage, menschliche Emotionen auf einen positiven Kurs zu steuern. Gefühle werden im Unterbewusstsein durch den Einfluss von Gerüchen gesteuert. Düfte wirken direkt im limbischen System - dem sogenannten Riechhirn - und sind damit unmittelbar an das menschliche Verhalten gekoppelt. Sie bestimmen unsere Vorlieben und unsere Abneigungen. Sie sind der unsichtbare rote Faden zur Erinnerung und Gefühlen.

Beruhigend wirken etwa Lavendel, Vanille, Sandelholz und Weihrauch. Belebend und anregend wirken dagegen Zitrusdüfte. aromatische, herbale und würzige Düfte. Aphrodisierend wirken Patschuli, Moschus und Neroli.

Verwenden Sie einen Duft, sollten Sie darauf achten, neutral duftende Grundpflege zu verwenden. Am besten wählen Sie einen Flakon mit Zerstäuber und verteilen den Duft vor dem Ankleiden aus einem Abstand von cirka 30 cm am Oberkörper oder an Stellen an denen das Blut pulsiert.

Während am Arbeitsplatz oft dezente Düfte, die Frische, Dynamik und Vitalität zum Ausdruck bringen passend sind, kann man Abends, im privaten Bereich oder zu feierlichen Anlässen auch nach Lust und Laune, aromatischere, etwas schwerere, sinnlichere Düften verwenden .Überall dort, wo man mit vielen Menschen auf engem Raum beisammen ist, wie zum Beispiel im Theater, auf Konferenzen oder im Flugzeug, sollten Sie Düfte eher sparsam einsetzen. Niemals darf der Duft aufdringlich erscheinen. Der Duft sollte maximal eine Armlänge um Sie herum wahrnehmbar sein.

Da Luft, Wärme und Licht Düfte verändern, ist es ratsam Flakons kühl, trocken und vor allem vor Licht geschützt zu lagern. Parfüm-Flakons auf der Ablage sehen zwar sehr schön aus, aber diese Präsentation schadet dem Inhalt.

Kostbare Duftstoffe waren zu allen Zeiten eine angemessene Gabe für Götter, Herrscher und Könige. Auch heute eignen sich hochwertige Parfümprodukte besonders als exklusives, persönliches Geschenk. Man überreicht damit ein Bild von sich selbst und bleibt so in bester Erinnerung.