Die perfekte Nassrasur

Rasieren will gelernt sein - Wie man sich wie ein Mann rasiert

Im alten Rom erfolgte die 1. Rasur bei einer religiösen Feier. Die Burschen mussten ihr Kinderspielzeug abgeben, wurden rasiert und galten fortan als erwachsen.  Die Rasur lernen Burschen heutzutage meistens von den Vätern oder anderen männlichen Bezugspersonen.

Wie die Rasur nicht zur Tortur wird, sondern Spaß macht, erfahren Sie in folgender Anleitung:

Die perfekte NASSRASUR - so wird sie für Sie zum Genuss. Sie werden sehen, richtig Rasieren ist keine Kunst und frisch rasiert fühlen Sie sich um Klassen besser. Eine Rasur Anleitung:

Im Durchschnitt rasiert sich ein Mann 21.000 Mal in seinem Leben und verbringt damit 3500 Stunden. Ein guter Grund, sich so früh wie möglich mit Rasierausrüstung und richtiger Technik vertraut zu machen. Dazu gehören eine saubere scharfe Rasierklinge, Rasierseife oder gute Rasiercreme, ein Dachshaarpinsel und ein Rasierspiegel.

Der ideale Zeitpunkt für die Nassrasur
Die beste Zeit für eine morgendliche Rasur liegt laut wissenschaftlichen Untersuchungen etwa eine halbe Stunde nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück. Zu diesem Zeitpunkt ist die Gesichtsmuskulatur gefestigt und das Verletzungsrisiko der Haut am geringsten. Nach dem Duschen ist das Rasieren ideal.

Reinigung vor der Nassrasur
Mit einer gründlichen Gesichtsreinigung, bereitet man die Haut auf die Rasur vor. Das zu Ihrem Hauttyp passende Reinigungsmittel und viel warmes Wasser weicht den Bart auf und öffnet die Poren der Haut.

Feuchtigkeit
Nun wird der Rasierpinsel, im mit warmen Wasser gefüllten Waschbecken, gut und tropfnass durchfeuchtet. Der in einem Tiegel bereitgestellten Rasierseife wird ein Schuss warmes Wasser zugefügt. Feuchtigkeit ist oberstes Gebot.

Schaum schlagen
Ob Rasierschaum aus Rasierseife oder Rasiercreme zubereitet wird, ist reine Geschmacksache. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Rasierseife besteht aus pflanzlichen Ölen. Sodium Hydroxid wird hinzugefügt, um den festen Seifenkörper entstehen zu lassen. Rasiercremes enthalten eine Mischung aus pflanzlichen Ölen, die mit Kalium oder Sodium neutralisiert werden - was eine etwas flüssigere Konsistenz ergiebt. Prinzipiell handelt es sich bei beiden Produkten um Seifen, die sich beide perfekt für die Rasur eignen. Das Rasierseifenstück sollte allerdings in einer passenden Rasierschale aufbewahrt werden, in der sie auch aufgeschäumt und nach vollendeter Rasur wieder getrocknet werden kann. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Seife zu cremig feinem, festem Schaum aufzuschlagen. Einfach den warmen feuchten Pinsel locker über die Seife kreisen lassen, bis Schaum entsteht. Ein so zubereiteter Schaum hilft nicht nur dabei das Haar aufzuquellen, er gewährt die notwendige Feuchtigkeit und hält die Wärme fest. Mit diesen Eigenschaften kann fertiger Rasierschaum aus der Dose niemals konkurrieren.

Wer Rasiercreme aus der Tube bevorzugt, gibt diese direkt auf die nasse Pinselspitze und schäumt den Bart auf diese Weise ein. Viele Nassrasierer schwören auch darauf, unmittelbar vor dem ersten Einschäumen ein paar Tropfen Pre-Shave Rasieröl aufzutragen. Pre-Shave Rasieröl ist besonders bei Problemen wie einwachsenden Barthaaren, Rasierbrand oder sensibler Haut zu empfehlen. Es gibt der Haut maximalen Schutz, da die Rasierklinge so auf der Oberfläche der Haut gleitet und dort das Haar entfernt und die Haut schont. Manche Männer verwenden für die Rasur auch nur Rasieröl. Das ist eine sparsame Methode für robuste, unempfindliche Haut, denn es genügen wenige Tropfen.

Einschäumen
Der Schaum wird so lange aufgetragen, bis die Bartstoppeln völlig bedeckt sind. Wird der Schaum zu trocken, ist es Zeit den Rasierpinsel in warmes Wasser zu tauchen. Sind alle zu rasierenden Stellen gründlich eingeschäumt, sollte dieser noch ungefähr drei Minuten einwirken. Wer die Rasur mit dem Rasiermesser fortsetzt, kann in der Zwischenzeit das Messer abziehen. Verwender von Sicherheitsrasierern sollten sich vergewissern, dass die Klinge auch wirklich scharf ist, denn spätestens nach sieben Rasuren, sollte jede Klinge durch eine neue ersetzt werden. Nach der Einwirkzeit kreist man noch ein paar Mal mit dem Pinsel und streicht schließlich gegen die Haarwuchsrichtung. Der Schaum richtet so die Barthaare auf. Einer glatten Rasur steht jetzt nichts mehr im Weg! Manche verzichten auf Schaum gänzlich und verwenden nur Rasieröl.

Nass rasieren
Rasiert wird in Haarwuchsrichtung. So vermeidet man Rötungen, Schnittwunden und eingewachsene Barthaare. ( Wer mit eingewachsenen Barthaaren zu kämpfen hat, sollte am Vorabend der Rasur, niemals jedoch unmittelbar bevor, ein gründliches Peeling vornehmen!) Die Haut wird mit der freien Hand gegen die Bartwuchsrichtung gespannt. Die Rasierklinge darf auf keinen Fall zu fest angedrückt werden. So gleitet sie problemlos und sanft über die Haut.

Wenn sie ein Rasiermesser verwenden, halten Sie das aufgeklappte Messer mit dem Daumen und drei Fingern so, dass die geöffnete Schale vom Gesicht weg weist. Führen Sie das Messer in einem Winkel von ca. 30°. Ist der Winkel zu flach, macht sich das durch ein Reissen der Bartstoppeln bemerkbar. Ist der Winkel zu steil, schneidet das Messer in die Haut. Am Besten beginnt man mit den Wangen, dem Hals sowie ober- und unterhalb der Lippen. Zuletzt das Kinn. Zwischendurch, nach jedem Zug die Klinge immer wieder mit heißem Wasser reinigen. Mit jedem Strich werden bis zu drei Hautschichten abgetragen, daher sollte man unbedingt darauf achten, nicht unnötig über gleiche Stellen zu rasieren. Rasierprofis schäumen sich nach der Rasur ein zweites Mal ein und rasieren sich anschließend noch einmal gegen die Wuchsrichtung. Egal ob mit Rasiermesser oder Sicherheitsrasierer, die Rasur wird so ultraglatt.

Pflege nach der Rasur
Nach der Rasur erfrischt man das Gesicht mit kaltem Wasser. Das schließt die Poren. Sollte es zu kleinen Verletzungen gekommen sein, hilft blutstillendes Gel oder der Alaunstein. Versorgen Sie Wunden möglichst schnell und stoppen Sie Blutungen, noch bevor Sie Aftershave auftragen. Befeuchten Sie den Alaunstein einfach mit Wasser und reiben Sie damit sanft über das Gesicht, nicht nur über die betroffene Stelle. Sie verhindern damit Rasierbrand und stoppen aufgetretene Blutungen. Ein mildes Aftershave unterstützt die Regeneration der Haut. Die Anwendung einer leichten, beruhigenden Pflegecreme beendet die perfekte Rasur.

Übrigens: laut wissenschaftlichen Untersuchungen führt häufiges Rasieren nicht zu stärkerem oder schnelleren Bartwuchs

Spezielle Probleme bei der Rasur: Eingewachsene Haare, Rasierbrand, Schnittverletzungen

Eingewachsene Barthaare: Werden Haare zurück in die Haut geschoben oder kräuseln sich in den Follikel zurück, können Haare einwachsen. Die Ursachen sind meist falsche Rasiertechnik oder minder qualitative Pflegeprodukte, trockene Haut oder anlagebedingte gekräuselte Barthaare. Der Körper wehrt sich gegen eingewachsene Haare, wie gegen einen Fremdkörper und reagiert gereizt. Es kommt leicht zu Entzündungen, Rötungen und Pickel. Ist die Haut zu trocken wirkt sie wie eine Barriere. Das Haar kann nicht aus der Haut wachsen, sondern wächst unter der Haut. Talg lagert sich an und es entstehen unangenehme Unterlagerungen. Was Sie dagegen unternehmen können? Verwenden Sie Pre-Shave Öl, tragen Sie Rasiercreme, die die Haare aufweicht, mit einem Dachshaarpinsel auf, der das Haar aus den Poren hebt. Gelingt es nicht, können Sie mit einer Pinzette nachhelfen, das Haar aus den Poren zu heben. Zupfen sie es aber möglichst nicht aus, sondern rasieren sie es lieber ab, sobald das Haar, wie die anderen Barthaare, an der Oberfläche ist. Rasieren Sie nur in Haarwuchsrichtung, solange das Problem besteht. Nehmen Sie dazu immer nur scharfe und saubere Klingen. Bewahren Sie Ihren Rasierer an einem sauberen und trockenen Platz auf. Verwenden Sie Aftershave Balm, der Ihre Haut vor dem Austrocknen bewahrt. Ist die Haut weich und geschmeidig, können die Barthaare leichter aus den Poren herauswachsen. Auch ein Peeling am Vortag hilft das Einwachsen der Barthaare zu vermeiden. Großartige Produkte, die speziell für dieses Problem entwickelt worden sind gibt es im TONSUS Onlineshop. So wirken Sie eingewachsenen Haaren, lästigen Rötungen, Haarbalgentzündungen nach Rasur, Epilation oder Haarentfernung mit Wachs, effizient entgegen.

Rasierbrand: Wurde zuviel Haut abrasiert, entsteht schmerzhafter Rasierbrand. Die Haut ist dann rot, brennt und reagiert gereizt. Billige Einwegrasierer, zu starker Druck beim Rasieren, qualitativ wertlose Rasierprodukte, die der Haut während der Rasur keinen Schutz bieten, sind oft die Ursache. Verwenden Sie Pre Shave Öl und tragen Sie darüber mit einem Dachshaarpinsel cremigen Rasierschaum auf. Rasieren Sie in Haarwuchsrichtung. Tragen Sie eventuell erneut Schaum auf und rasieren Sie nun gegen den Strich. Lassen Sie die Klinge gleiten. Die Rasur wird enorm glatt und Ihre Haut fühlt sich gut an. Scharfe und saubere Klingen sind Pflicht. Verwenden Sie nach der Rasur Alaunstein und After-Shave Balm. Der Balm ersetzt die Haut, die während der Rasur entfernt wurde, pflegt und bereitet die Haut schon auf Ihre nächste Rasur vor.

Schnittverletzungen: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Rasur und verwenden Sie gutes Werkzeug. Schnittverletzungen entstehen leicht bei Eile oder Unachtsamkeit. Billige Einwegrasierer führen oft dazu, dass Blut fließt. Sollte es dazu kommen, verwenden Sie sofort blutstillendes Gel oder Alaunstein, das hilft die Blutung ganz zu stoppen. Tragen Sie erst dann vorsichtig After Shave Balm auf. Vermeiden Sie es zu reiben, sondern klopfen Sie ihn ein wenig ein. Pflegen Sie Ihre Haut regelmäßig und verwenden Sie bei der nächsten Rasur Pre Shave Öl unter Ihrem Rasierschaum.

Sie werden sehen, wie viel angenehmer Ihre nächste Rasur sein wird!

Tipps zur TROCKENRASUR (ELEKTRORASUR):

Im Gegensatz zur Nassrasur heißt es hier: erst rasieren, dann duschen. Immer bei trockener Haut rasieren. Das Haar sollte nicht aufgeweicht sein, damit der Elektrorasierer die einzelnen Barthaare auch richtig fasst. Behandeln Sie den gesamten Bart vor der Rasur mit Pre-Shave Lotion für die Elektrorasur. Sie richtet die Bartstoppeln auf, sorgt dafür, dass der Rasierer gut gleitet und beugt Entzündungen vor. Halten Sie den Rasierer im 90° Winkel zur Haut. Mehrfache lange Züge in Wuchsrichtung bringen das beste Ergebnis. Die Scherköpfe des Elektrorasierers hobeln die Barthaare ab und strapazieren dabei auch die Haut. Haut und Haarpartikel bleiben auf den Poren zurück und können Unreinheiten verursachen. Reinigen Sie daher nach der Trockenrasur die Haut mit Gesichtsreiniger und viel lauwarmen Wasser. Tragen Sie dann ein Aftershave, das zu Ihrem Hauttyp passt auf. Bei starker Akne oder Ekzemen ist die Trockenrasur oft angenehmer als die Nassrasur. Generell ist die Verletzungsgefahr mit Elektrorasierern viel geringer als beim Nassrasieren. Achten Sie aber unbedingt auf die Hygiene des Trockenrasierers. Desinfizieren Sie die Scherköpfe nach jeder Rasur! Neben Elektrorasierern sorgen auch andere elektronische Spezialgeräte für den gepflegten Look. Elektrische Barthaarschneider trimmen Bärte, aber auch superkurzes Haupthaar.

BARTSTYLING:

Der Drei-Tage-Bart:

Dreitagebart nennt man einen Bart, der so kurz ist, dass unter den Bartstoppeln die Haut durchscheint. Durch regelmäßiges Kürzen mit einem Bartschneider, hat er die Länge eines cirka drei Tage alten Bartes. Der Dreitagebart kam um 1983 durch unrasierte Auftritte der Sänger Sting und George Michael in Mode. Heute ist der Dreitagebart bei vielen Männern beliebt. Viele halten ihn für männlich, sexy und erotisch, andere für kratzig, ungepflegt und schmuddelig. In Berufen mit Kundenkontakt ist der Dreitagebart oft unerwünscht. Hier findet der Stoppel-Look oft keine Akzeptanz.

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